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Archiv - 2001 / 2002 / 2003 / 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009 / 2010 / 2011 / 2012 / 2013 / 2014 / 2015 / 2016 / 2017 / 2018 / 2019


 
 

Der BDS Deggendorf unternimmt vielfältige Aktivitäten.
Wenn Sie einmal nicht selbst dabei sein können, vermittelt Ihnen dieses Archiv einen Eindruck von unseren Veranstaltungen.
Wenn Sie Beiträge mit Bildern lesen, können Sie die Fotos auch anklicken. So bekommen Sie die volle Größe.
Viel Spaß beim Lesen!
Wenn Sie künftig auch eingeladen werden möchten, können Sie natürlich Mitglied bei uns werden.
Hier kommen Sie zur Anmeldung.

2002

17.10.2002: Pressemitteilung zur Infoveranstaltung: Mitarbeiter auf dem Prüfstand - Führungshandeln
Referent: Prof. Dr. Nieschmiedt

Mehr als 150 Teilnehmer, darunter sehr viele Vorstände, Geschäftsführer bzw. Mitglieder vom Bund der Selbständigen waren in den Johann-Rädlinger-Hörsaal gekommen.
Herr Diringer konnte darüber hinaus zahlreiche Firmen begrüßen, die bereits mit dem Institut zusammenarbeiten. Seiner Aussage nach handelte es sich bei der Veranstaltung um den Beginn der Veranstaltungsreihe "Managementimpulse".
Prof. Dr. Höpfl, Präsident der Fachhochschule, stellte in seinem Grußwort heraus, daß die Fachschule Deggendorf an einer Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen sehr interessiert ist. Aus diesem Grunde wurden aus der Fachhochschule Deggendorf heraus mittlerweile mehr als 10 Institute bzw. Firmen gegründet. Eines dieser Institute ist COMMIT.
Prof. Dr. Schindlbeck ging in seinem Vortrag zum Thema "Effektive Unternehmenssteuerung" zunächst auf die von COMMIT durchgeführte Untersuchung "Zum Stand des Finanzcontrollings bei KMUs in Ostbayern" ein. Hierbei wurde unter anderem festgestellt, dass nur 70% der Unternehmen eine Kalkulation haben, eine Plan-Kostenrrechnung lediglich bei 57% der Unternehmen umgesetzt wurde und 49% der Unternehmen nur eine Planung bis zu einem Jahr durchführen. Insgesamt planen lediglich 71% der befragten Unternehmen langfristig (strategisch), so brachte die Studie hervor. Laut Aussage des Referenten ist der Anteil der Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit mit dem COMMIT-Insitut interessiert sind, mit 43 % der befragten Unternehmen erfreulich hoch.
Als Instrumente einer effektiven Unternehmenssteuerung stellte Prof. Dr. Schindlbeck neben der Kostenrechnung und der Unternehmensplanung insbesondere auf die Balanced Scorecard, das Pre-Rating und das Chancen- und Risikomanagement ab. Prof. Dr. Schindlbeck machte deutlich, daß in Zukunft in den Unternehmen ein ganzheitliches Management notwendig ist. Das Fundament des ganzheitlichen Managements ist seiner Meinung nach die Werteorientierung. Er betonte dabei, dass es in jedem Unternehmen wichtig ist, zwischen den Arbeitnehmern und der Geschäftsleitung ein Commitment für die Gültigkeit von bestimmten Unternehmenswerten zu erreichen. Man könnte sich beispielsweise darauf einigen, dass jeder Mitarbeiter eine dauerhafte Leistung kontinuierlich erbringt und das Unternehmen den langfristigen Bestand der Arbeitsplätze sichert. Weitere Werte, auf die man sich einigen könnte, ist die Bereitschaft, Marktveränderungen als Chancen zu begreifen, das erworbene praktische Wissen mit den KollegInnen zu teilen und eine offene Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten zu pflegen.
Höhepunkt des Abends war der Gastvortrag von Prof. Dr. Peter Nieschmidt von der Fachhochschule München zum Thema "Führungshandeln". Nach Meinung von Prof. Dr. Nieschmidt ist Führung das Wissen vom richtigen Handeln. Die einseitige Betonung der Führungstechniken in den modernen Führungslehren hält er für nicht sinnvoll. Nach Aristoteles gibt es drei Wege zur Wirklichkeit: die Theorie, die Praxis (Handeln) und die Poiesis (Herstellen, Machen). Prof. Nieschmidt betonte, dass weder die Theorie noch die Poieses in der Lage sind, Wissen über das menschliche Handeln und damit über Führung zu vermitteln. Führung kann ausschließlich durch die Praxis gelernt werden. Nach dem Führungsverständnis von Aristoteles sollten alle Sachaufgaben bei den verantwortlichen Mitarbeiterrn belassen werden und lediglich deren Koordination sichergestellt werden. Um die Führung aus dem Praxis zu lernen, bedient man sich der Kairologie, die als Lehre vom richtigen Handeln zum richtigen Zeitpunkt anzusehen ist. Dabei versucht die Phaenomenologie als angemessene Erkenntnisweise für kairologisches Handeln die produktive Vielfalt des einzelnen Mitarbeiters zu erfassen.
Übertragen auf die Unternehmen sind drei Führungaufgaben besonders vordringlich, nämlich die Transparenz des Qualifikationspotentials und der -entwicklung der eigenen Mitarbeiter herzustellen, die Arbeitszeit weitestgehend zu flexibilisieren und die fachliche Qualifikations- sowie die soziale Kompetenzentfaltung der Mitarbeiter zu fördern.

 

11.09.2002: Betriebsbesichtigung von Schott Zwiesel AG

Die Trinkglaskompetenz von Schott Zwiesel AG überzeugt - seit der Gründung im Jahre 1872 - die Spitzengastronomie. Die Glaskollektion ist für alle Bedarfsfälle bestens gerüstet. Internationale Gastronomie und Hotellerie, ca. 50 Fluglinien und gut zehn der größten Schiffahrtslinien unterstreichen damit gern mit Gläsern von Schott Zwiesel AG ihre Leistungsfähigkeit, bieten Ihren Gästen ein intensives, stilvolles Genußniveau. In über 70 Länder werden Gläser geliefert, mit Distributionspartnern in ca. 50 Ländern und in Tokio und Prag zum Beispiel, generiert Schott Zwiesel AG einen zeitgemäßen Kundenservice.
Schott Zwiesel AG hat heute rund 650 Beschäftigte. Eine ganze Region des Bayerischen Waldes, in der die Kunst des Glasmachens seit Jahrhunderten in Blüte steht, lebt direkt oder indirekt von der Glashütte in Zwiesel.
Schott Zwiesel AG geht neue Wege. Diese Tatsache gilt auch für einen der sensibelsten Unternehmensbereiche: der Schnittstelle zwischen Design, Formenbau und Produktion. Hier setzte die Firma schon früh auf Hightechlösungen, die im Glasbereich bis heute der Maßstab sind. Ein Stichwort heißt Catia. Software, die ursprünglich aus der Luftfahrt- und Automobiltechnologie kommt, und die weiterentwickelt einen Quantensprung in der Designerentwicklung bei der Glasherstellung bedeutet. Mit ihr ist es z.B. möglich, Entwürfe im Computer dreidimensional als Vollkörpermodell darzustellen.

 

11.08.-18.08.2002: Verbandsreise nach Norwegen: Romantik pur - 2003 auf den Spuren von Odysseus

Die Schiffsreise fand auf der "Costa Romantica", einem Prachtschiff mit viel Eleganz und einem "romantischen Rhythmus" bei der Fahrt, statt. Und sie ging in eine wildromantische Umgebung in die norwegischen Fjorde. An Bord: eine Reihe von Mitgliedern des BDS, vorwiegend aus Bayern, die eine Woche lang Sprachübungen betrieben (Sognefjord, Geirangerfjord) und die blaue Unergründlichkeit des Wassers, die Schwärze der hin und wieder wolkenverschatteten, zackigen Berge und das strahlende Leuchten der Mitsommernacht genossen.
Mehr noch: An Bord wurden sie bestens verköstigt. Und auf Fischmärkten konnten bei den Anlegestationen Heringe, Makrelen, Heilbutt, Dorsch, Shrimps, Garnelen und Lachs bewundert und teilweise auch probiert werden. Einige der Teilnehmer dürften Zuhause den Gang auf die Waage eine Weile gescheut haben...
Organisatorin Christine Eder aus Deggendorf, die bei dieser Verbandsreise alles im Griff hatte und viele zufriedene Mienen registrierte, ist derzeit schon wieder dabei, die Fortsetzung auf die Beine zu stellen. In der ersten Jahreshälfte 2003 will sie sich mit möglichst vielen Selbständigen ins Fahrwasser des großen Griechen Odysseus begeben. Die Teilnehmer müssen allerdings nicht mit einem altertümlichen Segelschiff a'la griechische Mythologie Vorlieb nehmen, sondern können sich auf der "Costa Classica" eine Woche lang erholen und hoch interessante Stationen wie die Inseln Santorin, Mykonos und Rhodos anlaufen. Gestartet wird in Venedig, das zugleich Schlusspunkt der Schiffsreise ist. Eine Zwischenstation wird die wunderschöne Stadt Dubrovnik (Kroatien) sein.
Der genaue Termin der Reise steht noch nicht fest, wird aber demnächst festgelegt. Wenn alle Einzelheiten stehen, werden Sie auf den Seiten des BDS-Deggendorf über die Reise informiert.
Auskünfte erteilt außerdem Christine Eder selbst unter Telefon 0991-8014.

 

August 2002: "Ohne Reform droht Entlassungswelle"

Bund der Selbständigen: Ostbayerische Betriebe warten auf neue Wirtschaftspolitik nach der Wahl
Von Alois Schießl (PNP-Passau). Falls nach der Bundestagswahl nicht schnell eine Entlastung des Mittelstandes auf breiter Front erkennbar wird, und die Zeichen Richtung Aufschwung weisen, droht in Ostbayem eine Entlassungswelle.
Das befürchtet Konrad Schwarzfischer, Geschäftsführer des Bundes der Selbständigen in Ostbayem. Obwohl viele Betriebe in Ostbayem derzeit wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand stünden und kaum mehr Gewinne schrieben, hätten sie sich bisher mit Entlassungen weitgehend zurückgehalten. Sie warteten auf eine Perspektive. "Das aber wird nicht ewig dauern. Wenn eine neue oder die alte Regierung nach der Wahl nicht einen mittelstandsfreundlicheren Kurs einleitet, werden wir auch in Ostbayern eine bislang kaum gekannte Resignation der Unternehmer haben - und tausende zusätzliche Arbeitslose", sagte Schwarzfischer. Die Firmenchefs warteten darauf, dass von der Politik rasch ein Gesamtkonzept umgesetzt werde. Gefordert würden der rasche Abbau von Bürokratie, die Entlastung der Firmen von unternehmensfremden Aufgaben, die Förderung des Eigenkapitals über Steuer- und Abgabensenkungen, die Rücknahme des Scheinselbständigengesetzes, die Neuregelung der Sozialversicherungen und die Erleichterung von Betriebsübergaben. Zudem müsse sich ein Wirtschaftsauf
schwung abzeichnen. "Tritt das nicht ein, erlebt die ostbayerische Wirtschaft einen rabenschwarzen Winter, vielleicht den bittersten der letzten 30 Jahre", so Schwarzfischer.
Siegfried Späth, Bezirksvorsitzender des ostbayerischen Bundes der Selbständigen, sagte jetzt in der Klausurtagung des Verbandes in Elisabethszell im Bayerischen Wald, die wirtschaftliche Lage in Ostbayem habe sich in den letzten beiden Jahren dramatisch verschlechert. Mit ein Hauptgrund dafür sei auch die "unglaubliche steuerliche Schlechterstellung des Mittelstandes gegenüber den Kapitalgesellschaften sowie die Gängelung der Betriebe; etwa durch eine übertriebenen Mitbestimmung." Besonders negativ getroffen werde die ostbayerische Bauindustrie durch die generelle Umstellung der Mehrwertsteuer aufsog, vereinnahmte Entgelte. Es sei nicht einsehbar, warum die Firmen dem Staat nach Rechnungstellung die Umsatzsteuer vorfinanzieren müssten, wenn selbst staatliche und kommunale Stellen oft erst Monate nach Erhalt der Rechnung zahlten. Außerdem forderte Späth die Privatisierung der sich "ständig verteuernden Berufsgenossenschaften."

 

24.04.2002 Kredite für den Mittelstand

Bund der Selbständigen informiert in der FH Deggendorf (dz).
Kredite von den Banken und Sparkassen zubekommen, ist für mittelständische Unternehmen nicht immer leicht. Wie sich der Mittelstand auf die neue Kreditvergabe vorbereiten kann, war Thema einer Abendveranstaltung in der Fachhochschule. Eingeladen hatten der Bund der Selbständigen und die IFM AG.
Prof. Dr. Hans Paul Bisani von der FH stellte die künftig anzuwendenden Eigenkapitalvorschriften nach Basel II sowie damit zusammenhängend die neue Kreditvergabepraxis der Banken vor. Banken müssen nach Basel II ihre mittelständischen Kreditnehmer vor allem durch interne Ratings beurteilen. Ratings sind Bonitätseinstufungen zur Einschätzung von Schuldnerqualitäten und Ausfallrisiken. Bisani macht beim Mittelstand drei Kernprobleme aus: zu emotionale Investitionsentscheidungen, zu geringe Eigenkapitalausstattung und mangelhafte Nachfolgeregelung bei Inhaberunternehmen. "Wenn Banken Kredite mit nach Risiko verteilten Konditionen vergeben, müssen konkrete und nachvollziehbare Zahlen auf den Verhandlungstisch", so Bisani. Um kreditwürdig zu bleiben, müsse der mittelständische Unternehmer sein Informationsverhalten gegenüber seinen Kreditgebern in Zukunft deutlich verbessern, so Bisani. Dies wiederum verlange, so Walter Meissner vom Controlling- und Mittelstands-Arbeitskreis Ostbayern, vor allem ein wirksames Controlling. Beim Controlling sei jedoch nicht nur der Chef gefragt: Unternehmer sollten darauf achten, dass jeder Mitarbeiter Kostenbewusstsein entwickelt, gleichgültig, wo dieser im Unternehmen steht.

 

06.02.2002 Besuch bei JUMPtec in Deggendorf
Besuch bei JUMPtecWas sich hinter dem Begriff Binary Brain versteckt, was der Laie mit dem Ausdruck Embedded Computer Technology (ECZ) anfangen soll und warum die Firma Jumptec "always a Jump ahead", sprich einen Sprung voraus ist, erführen die Mitglieder des Bundes der Selbständigen (BDS), Kreisverband Deggendorf, unlängst bei einer Betriebsbesichtung. "Immer wenn einen Kommunikation zwischen Mensch und Maschine oder Maschinen stattfindet, wird ein 'Binary Brain' benötigt", erklärte Firmengründer, Mitgesellschafter und Geschäftsführer Heinz Iglhaut seinen Gästen. JUMPtec tiefere die passenden Lösungselemente, konzentriere sich dabei auf Single Board Computer, die in zahlreichen Industriezweigen zum Einsatz kommen, angefangen von Mess- und Medizintechnik über Multimedia bis hin zur Wissenschaft. Mit Interesse hörten BDS-Vorsitzende Christine Eder und ihre "Selbständigen-Crew", dass sich der ETC'Markt im Unterschied zum IT-Gesamtmarkt weiterhin auf Wachstumskurs befinde. - Das Auf und Ab der Wirtschaft steht auch im Mittelpunkt der nächsten BDS-Informationsfahrt. Am 20. März besuchen die Deggendorfer die Frankfurter Börse. Zuvor, am 10. März, ist während einer kulinarischen Büffet-Fahrt mit der MS Danubia nach Österreich hingegen vor allem das Knüpfen von Kontakten angesagt.

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